10 Dinge, an die Du erst denkst, wenn Du sie brauchst
Wer mit einem Hund zusammenlebt, kennt das: Für Futter, Leine und Körbchen ist gesorgt. Doch im Alltag gibt es viele kleine Dinge, die man leicht vergisst - bis man sie plötzlich dringend benötigt.
Ob nach einem Spaziergang im Regen, bei einer kleinen Verletzung oder wenn der Hund einmal besondere Unterstützung braucht: Eine gute Vorbereitung macht vieles einfacher.
Wir haben eine praktische Checkliste zusammengestellt, mit der Du prüfen kannst, ob Dein Hundehaushalt für den Alltag gut ausgestattet ist.
1. Eine gut sortierte Erste-Hilfe-Ausstattung
Kleine Verletzungen können schnell passieren; beim Spaziergang, im Garten oder auf einer Wanderung. Deshalb sollte eine Erste-Hilfe-Ausstattung für Hunde in keinem Haushalt fehlen.
Achte darauf, dass geeignetes Verbandsmaterial und weitere sinnvolle Hilfsmittel übersichtlich aufbewahrt werden. Kontrolliere den Inhalt regelmäßig und ersetze verbrauchtes oder beschädigtes Material.
Unser Tipp: Bewahre die Erste-Hilfe-Ausstattung so auf, dass Du sie im Notfall schnell findest. Für unterwegs ist eine kleines To-Go-Set praktisch, dass Du problemlos an Deinem Gürtel befestigen kannst.
2. Handtücher und ein Platz zum Trocknen
Besonders im Herbst und Winter kommt der Hund häufig nass und schmutzig nach Hause. Ein paar zusätzliche Handtücher in Reichweite helfen dabei, Fell und Pfoten nach dem Spaziergang zu trocknen. Ergänzend freut sich Deine Fellnase sicherlich über einen flauschigen, schnell trocknenden Bademantel.
3. Die passende Pfotenpflege
Nässe, Schmutz und im Winter Streusalz können die Pfoten beanspruchen. Kontrolliere deshalb regelmäßig die Ballen und die Zwischenräume der Zehen. Je nach Zustand der Pfoten und den individuellen Bedürfnissen Deines Hundes kann ein geeigneter Pfotenbalsam die Pflege ergänzen. Wichtig ist, Verschmutzungen schonend zu entfernen und Veränderungen wie Rötungen, Risse oder anhaltendes Lecken ernst zu nehmen.
4. Bürste, Kamm und Pflegeutensilien
Nicht jeder Hund benötigt dieselbe Fellpflege. Während manche Felltypen regelmäßig gebürstet werden sollten, brauchen andere eine andere Routine. Gewöhne Deinen Hund schon im Welpenalter möglichst ruhig und schrittweise an die Pflege und Fell-, Zahn-, Krallenkontrolle.
5. Eine Zeckenzange oder ein geeignetes Hilfsmittel zur Zeckenentfernung
Zecken können je nach Region und Jahreszeit auftreten. Ein geeignetes Hilfsmittel zur Entfernung sollte deshalb griffbereit sein; nicht erst dann, wenn Du eine Zecke entdeckst.
Informiere Dich über die richtige Anwendung und kontrolliere Deinen Hund nach Spaziergängen, insbesondere nach Aufenthalten in hohem Gras oder Gebüsch.
6. Leinen, Halsband oder Geschirr in gutem Zustand
Die Ausrüstung wird täglich benutzt und sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Sind Nähte, Verschlüsse, Karabiner und Ringe noch intakt? Sitzt das Geschirr richtig? Gibt es Scheuerstellen?
Beschädigte Ausrüstung sollte rechtzeitig ersetzt werden. Für unterschiedliche Situationen können außerdem verschiedene Leinen sinnvoll sein, beispielsweise eine kurze Führleine für den Alltag und eine Schleppleine für geeignete Trainingssituationen.
7. Eine gut erreichbare Transportmöglichkeit
Ob für den Tierarztbesuch, eine Reise oder einen unerwarteten Zwischenfall: Überlege, wie Du Deinen Hund sicher transportieren kannst. Je nach Größe und Mobilität des Hundes kommen eine Transportbox, ein geeignetes Sicherungssystem im Auto oder eine andere passende Lösung infrage. Bei älteren oder bewegungseingeschränkten Hunden kann zusätzliche Unterstützung beim Ein- und Aussteigen notwendig sein. In unserem Sortiment findest Du beispielsweise Hebehilfen, Treppen & weitere Einstiegshilfen.
8. Medikamente und wichtige Kontaktdaten
Bewahre verordnete Medikamente und die dazugehörigen Informationen übersichtlich und für Kinder unzugänglich auf. Medikamente für Menschen sollten Hunden nicht ohne tierärztliche Rücksprache gegeben werden. Sinnvoll ist außerdem eine kleine Übersicht mit der Telefonnummer der Haustierarztpraxis, einer erreichbaren Tierklinik und den wichtigsten Angaben zum Hund. Bei regelmäßiger Medikation kann eine aktuelle Liste hilfreich sein. Auch hier findest Du die mögliche Lösung in unserem Portfolio: unsere Tierfürsorgeverfügung. Mit ihr hast Du stets alle Informationen griffbereit.
9. Ein ruhiger Rückzugsort
Nicht jede gute Ausstattung besteht aus einem Produkt. Hunde brauchen auch einen Platz, an dem sie ungestört schlafen und sich zurückziehen können.
Achte darauf, dass der Ruheplatz nicht ständig im Durchgang liegt und Dein Hund dort nicht laufend gestört wird. Gerade bei Besuch, Trubel oder Veränderungen im Tagesablauf kann ein verlässlicher Rückzugsort wichtig sein.
10. Eine kleine Tasche für unterwegs
Wer mit dem Hund regelmäßig Ausflüge macht, kann eine eigene Tasche für unterwegs vorbereiten. Darin lassen sich beispielsweise Kotbeutel, Wasser und ein Napf, Handtuch, Leine und eine kompakte Erste-Hilfe-Ausstattung unterbringen.
Passe den Inhalt an die Dauer des Ausflugs, die Umgebung und die Bedürfnisse Deines Hundes an. Prüfe vor dem Losgehen, ob alles vollständig ist.
Wie gut ist Dein Hundehaushalt vorbereitet?
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
